Systemisches Coaching

Im Systemischen Coaching finden sich drei Ansätze wieder:

Grundlage des systemischen Ansatzes ist ein interdisziplinäres Erkenntnismodell, bei dem Systeme zur Beschreibung und Erklärung unterschiedlicher Phänomene herangezogen werden. Dabei geht man davon aus, dass ein System mehr ist, als die Summe seiner einzelnen Elemente, da das System nicht nur durch jedes einzelne Element beschrieben wird, sondern auch durch die Gesetzmäßigkeiten und Wechselwirkungen untereinander. Nach diesem Ansatz ist jeder Mensch immer Teil eines Systems wie zum Beispiel einer Familie, einer Abteilung, eines Unternehmens, einer Gruppe. Bei der systemischen Betrachtungsweise werden Beziehungen und Konflikte zwischen den Personen analysiert.
Der konstruktivistische Ansatz behandelt die Erschaffung einer individuellen Realität oder sogar eigener Fähigkeiten, die durch das Erkennen und den Glauben an diese Realitäten und Fähigkeiten erst entstehen. Danach bewertet, interpretiert und modifiziert jeder Mensch die Informationen aus seiner Umwelt entsprechend seiner Vorkenntnisse und Erfahrungen und konstruiert sich daraus seine eigene Weltsicht. Durch einen Perspektivenwechsel können auf Grundlage der individuellen Weltsicht neue, nützlichere Sichtweisen erzielt werden.
Bei dem lösungsorientierten Ansatz, der zielstrebig auf eine Lösung oder positive Veränderung hinarbeitet, werden vor allem die Ressourcen und Kompetenzen gestärkt.